JULIUS POPP – bit.fall

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Die Beschaffung, Aktualisierung und das Transferieren von Informationen ist ein wesentlicher Bestandtteil der modernen Gesellschaft. Noch nie war dieser Prozess derartig ephemer wie heute. Die Arbeit bit.fall vom deutschen Künstler Julius Popp übersetzt diesen abstrakten Prozess in ein Erlebnis der Sinne und dient als Metapher für die zeitgenössischen Strömungen der Informationen.

In bit.fall werden die Daten in Form von Wörtern präsentiert, die generiert durch ein Computerprogramm, statistische Algorithmen bilden. Das Programm filtert relevante Stichwörter aus einem Stream von Nachrichten im Internet und überträgt die Werte an das Steuergerät des bit.falls. Im Bruchteil einer Sekunde gibt bit.fall hunderte von Tropfen in spezifischen Intervallen frei und kreiert dabei einen „Wasserfall von Wörtern“. Jeder Tropfen Wasser wird so zu einem flüssigen „Pixel“ oder „Bit“, zur kleinsten Informationseinheit.

bit.fall vereint zwei verschiedene Kreisläufe – den Kreislauf der Natur sowie der  Kultur. Wasser, eine amorphes Medium wird zum Träger kultureller Informationen, nur wahrnehmbar im Bruchteil einer Sekunde. Dieser Aspekt des bit.falls bezieht sich auf die Vergänglichkeit der Informationen und Werte: wir nehmen sie war, jedoch bleiben sie nicht greifbar.

via Science Gallery.

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