Archive for the ‘ medienkunst ’ Category

DAVID LETELLIER – Caten

In the last days I was looking for some art to completely jump into it, feel the immersion and leave all (sometimes stupid and senseless) words and theory behind, to which I’m surrounded on almost daily basis. I found this beautiful piece of art from french media artist David Letellier called „Caten“. Unfortunately I haven’t seen it in real life, but it amazed me straight away. You can find the description of the artwork on his website davidletellier.net and have a look at his other works which are absolutely worth seeing/understanding.

Created for the Saint Sauveur chapel in Caen, Caten is a levitating sculpture, determined by gravity and guiding the evolution of a sound composition.
300 fine wires suspended from two ropes, connected themselves at each end to a slowly rotating arm, form an evanescent surface which interacts with the architecture.
By a symbolic mirror effect, the curves of the wires, created by the gravitational force, reflect the shapes of the church arches. Caten opposes the ephemeral to the eternal, the movement to the static, and produce a tension between the lightness and the millenary stability of the space.
The sound composition is inspired by the medieval solmisation prayers, especially the first verse of „Ut Queant Laxis“, also known as the „hymn to St John the Baptist“, used in the eleventh century to determine the names of the notes of the scale used in latin countries.
At each turn, the engines emit one of the first 4 notes of the scale (Ut, Re, Mi, Fa), creating a sequence of intervals, constantly reconfigured. Low frequencies resonate in the space and emphazise the transcendental character of a place once dedicated to faith.
The name is derived from the term catenary, which describes the plane curve formed by a rope hanging between two points.

SERGIO CALDERON – The Space Between

Vor ein paar Tagen habe ich ein Schreiben von Sergio Claderon erhalten, künstlerischer Leiter, Filmemacher und bildender Künstler aus London. Hier eine Auswahl seiner Arbeiten.

Seine minimalistisch, abstrakten Strukturen gefallen mir besonders gut. Einige Motive erinnern an Weltraum Formationen. Die Werkserie „The Space Between“ basiert beispielsweise auf NASA Weltraumbildern.

Mehr auf sergiocalderon.net und flickr.

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Visuals Performance im Centre Pompidou.

 

Valie Export @ Charim Galerie, Wien

„Das künstlerische Schaffen von Valie Export ist in wesentlichen Teilen von der Erweiterung des Bildbegriffes, der Hinterfragung von Bildgrammatiken und Konzepten des Kinos, von konzeptueller Fotografie und von Werkprozessen, die mit dem Begriff des „Anagrammatischen“ charakterisiert werden, geprägt. Vielfach wirken die Auseinandersetzungen mit diesen Themen ineinander. So beispielsweise im Avantgardefilm „Syntagma“, in welchem Bildfindungen aus der Serie der Körperkonfigurationen und Gestaltungselemente aus den Serien der konzeptuellen Fotografien zu finden sind. Die Leitlinie der gegenwärtigen Ausstellung von Valie Export in unserer Galerie führt entlang dieser Grundgedanken, der Verschränkung von unterschiedlichen Medien und Bildkonzepten.

„Ein durchsichtiges Plexiglasobjekt, auf der einen Seite kantig, auf der anderen abgerundet. Der skulpturale Behälter nimmt in seiner Mischung aus rechtwinkeligen und runden Formen auf das Innenleben Bezug. Dieses besteht aus einer Reihe identisch aussehender DVDs, die durch die transparenten Wände schimmern; die Box enthält neunundzwanzig Film- und Videoarbeiten Valie Exports“. So beschreibt Johanna Schwanberg das Objekt, dessen Inhalt in unserer Ausstellung in der Abfolge von 29 Tagen zu sehen sein wird. An jedem Tag der Ausstellung wird ein Film/Video, entsprechend den 29 Video DVDs der Box, präsentiert. Neue Laser-Installationen, basierend auf Entwürfen von 1973, sowie Modelle von Werken, die für die Ausstellung „Valie Export – Archiv“ im Kunsthaus Bregenz entwickelt wurden, ergänzen einander durch ihre Wechselbezüge und formalen Entsprechungen.

Die fotografischen Bildquellen der „Modelle“, in denen zeichnerische Gesten physisch in den Raum ausgreifen, bilden auch die Grundlage der Laser-Installation „Aus dem geomtrischen Skizzenbuch der Natur: Geometrische Figurationen in Dünenlandschaft, 1973/2012″. Auch sie fungieren als Modelle, allerdings als Paradigmen nachgestalteter Raumerfahrungen. Dabei wird der illusionäre Bildraum der Fotografie durch Zeichenbewegungen verstärkt und diese mittels Lasertechnik in den realen Raum der Galerie erweitert.

Die einzelnen Entwicklungsschritte des Entwurfes von 1973 bis hin zur Konkretisierung der damals schon angedachten Laser-Installation bilden, neben der Präsentation der neuen Video DVD Edition, den zweiten Schwerpunkt der Ausstellung.“

(Text: Charim Galerie Wien)

her ARTic impression:

Interessante Werkauswahl: das Zusammenspiel zwischen Televisionärem und den Fotografien mit dreidimensionalem Vorsatz hinterfragt die Wahrnehmungsbeziehungen im Raum. Die Laser-Installation diente als i-Tüpfelchen der Ausstellung, auch wenn die Abspielfolge des Lichtstrahls nicht ganz klar schien. Schade war es, dass man die einzelnen Tonsignale der Videos nicht hören konnte und die Fernseher in ihrer Aufstellung vielmehr an eine einheitliche Installation erinnerten, anstatt für sich zu wirken. Man versuchte den Bezug zu den einzelnen Filmen zu finden, fand jedoch keinen.  Das Geblinker der einzelnen Videos verstärkte den Effekt der Kisten-Installation. Die Aufmerksamkeit zog es allemal auf sich; am Inhaltlichen mangelte es leider. Dennoch: absolut sehenswert. Das Angebot der DVD ist für Valie Export Fans auch nicht zu verfehlen.

Ausstellungsdauer: 27.01.2012 – 03.03.2012

Fotos von Dimitri Aschwanden.