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LISA SANDITZ – color and shape is fickle

Die Gemälde-Serie „Stateside“ befasst sich mit unterschiedlichen Szenerien der amerikanischen Landschaft und dem dortherrschenden kulturellen sowie ökonomischen Zustand. Nach drei Jahren kreativen Schaffenprozesses in industriellen Städten Chinas suchte die Künstlerin nach expressiven global-ökonomischen Phänomenen in der Umwelt. „Sock City“ zeigt dabei die auf Konsum basierende Beziehung zwischen China und den USA und dessen Auswirkung auf die Landschaftskomposition.

Lisa Sanditz‚ Gemälde sind voller schillernder Form- und Farbgebung. Das Betrachten der Landschaften erscheint wie ein Spiel ohne Regeln. Angedeutete Motive rhythmisieren in einer prachtvollen Farbatmosphäre. Eine Welt für sich.

Mehr auf lisasanditz.com.

SEA HYUN LEE – Between Red

Die Serie „Between Red“ scheint auf den ersten Blick überwältigend einfach gestaltet zu sein; eine Reihe von Landschaftsbildern getüncht in roter Farbe. Die Leerstellen wirken hart gegenüber die minutiösen Fragmente in rot, trotzdem scheinen sie eine makellose Totalität zu ergeben, die von jedem Bild anders erstellt wird. Gerade wegen der Fragmentierung und Simplizität der Landstriche gelingt es Sean Hyun Lee gerade diese für den Betrachter unbemerkt zu multiplizieren. Die Gemälde sind überdies auch politisch zu verstehen. Sie kombinieren Elemente der Berge von Nord-und Südkorea Berge und verwenden die stark symbolische Farbe rot. Dem Zuschauer wird nun die Wahl überlassen die Gemälde als politische Aussage oder reine  Ästhetik zu empfinden. Mehr auf union-gallery.com und artside.org.

JUSTIN MORTIMER – Düstere Landschaftsbilder

Justin Mortimer’s (*1970) oft rästelhaften Gemälde zeugen von einer dunklen und aufreibenden Unruhe. Die handweklich sehr gewandten Malereien stellen düstere Landschaften dar. Vor allem sind entblößte Körper, oder Körperteile zu sehen, die meist absolut keine Relation zu den Szenarien aufweisen. Der Künstler betont besonders die Schwäche oder Fragilität des menschlichen Körpers. Schauplätze für Konflikte, oder an denen eine extreme menschliche Verwundbarkeit zu spüren ist, sind Inspiration für Justin Mortimer.

Nächste Einzelausstellung in Mihai Nicodim Gallery, Los Angeles.