Posts Tagged ‘ modern art ’

Is Modern Finance Ruining Modern Art?

Illustration by Jordy van den Nieuwendijk

Very interesting article about finance and art by Marc C. Taylor (philosopher of religion and cultural critic):

„Art and money have always been inseparable. As Andy Warhol declared almost four decades ago, “Business art is the step that comes after Art.” During the past several decades, however, this relationship has been transformed by the appearance of a new form of capitalism: finance capitalism.

In previous forms of capitalism — agricultural, industrial and consumer — people made money by buying and selling labor and material goods; in finance capitalism, by contrast, wealth is created by circulating signs backed by nothing other than other signs. When investment becomes more speculative, the rate of circulation accelerates and the floating signifiers, which now constitute wealth, proliferate. (…) “

continue reading: bloomberg.com

Roman Opalka – „1965 / 1 – ∞“

Heute besuchte ich im Rahmen der Studierendengespräche die Museumsführung von Dr. Rainer Fuchs durch die Ausstellung „Museum der Wünsche“ im MUMOK. Diese Werkserie von Roman Opalka, die mir bei der Neueröffnung gar nicht richtig auffiel, hat es mir heute besonders angetan.

Ein paar Infos: Im Jahr 1965 begann der polnische Künstler Roman Opalka einen malerischen Prozess des Zählens – von eins bis unendlich. Beginnend mit der oberen linken Ecke der Leinwand setzte er das horizontale Malen der Zahlen bis zum Ende seiner Tage fort. Jede neue Leinwand begann mit der auf der letzten Zahl der vorigen und hatte stets die Größe von 196 x 135 cm. Jedes Werk hat dabei den  gleichen Titel, „1965 / 1 – ∞“. Das Konzept war endlos. Durch sein Tod fand sein Werk ein Ende.

ELIAS KAFOUROS – Small detail, BIG DEAL?

Elias Kafouros lebt und arbeitet in Athen. Er kreiert detaillierte Kompositionen aus einzelnen Charakteren, zusammengestellt und veranschaulicht in unterschiedlichen Zwischenebenen. Elias spielt mit bekannten visuellen Mustern und verfeint sie mit ironisch-paradoxen Details. Seine Figuren haben einen starken Eigenwert im Charakter, interagieren allerdings kaum miteinander. Abgestimmt in einem Farbton verbindet er sie stets mit der Umgebung, und fügt fantastische oder völlig kontextlose Alltagsgestände hinzu. Die Tinte-und Kulizeichnungen decken bei jedem Anblick Neues auf und behalten dadurch ihre Spannung.

Mehr auf eliaskafouros.com.


http://voltashow.com/Elias-Kafouros.7179.0.html

Elias Kafouros lebt und arbeitet in Athen.

ANDREW SENDOR – Stille Skulpturen

Glatt und unberührt sind Andrew Sendor’s Ölbilder auf Plexiglas, die eine Hybridisierung der Vergangenheit und Gegenwart, Fakt und Fiktion, klassische und zeitgenössische Kunstmethoden herstellen.

Sendor provoziert mit dem Empfinden starker Gegensätze. Menschliche Figuren als stille Skulpturen/Plastiken im zweidimensionalen Raum werden dargestellt; der Künstler steht vor der weißen Wand, der Jünglingstorso vor der Aktfotografie einer Frau… Eine Re-kontexualisierung findet in Bezug zur musealen Präsentation statt.

Die Charaktere wurden von Cabinet Portraits aus den 1880ern aufgegriffen, vorwiegend aus den USA. Die Fotos wurden von antiken Läden oder Flohmärkten erworben. Was von den „verlassenen“ Fotografien übrigbleibt, ist bloße Erinnerung. Sie werden transponiert, neuplatziert zwischen Schein und Wirklichkeit und adoptieren eine Überflut an neuen Assotiationen.

Mehr auf www.artofandrew.com.

art austria 2011 @ Leopold Museum Wien

Die Kunstmesse art austria präsentiert bereits zum 4. Mal ausschließlich österreichische Kunst (ab dem 19. Jahrhundert bis heute). Noch bis 8.Mai im Leopold Museum.

her ARTic impressions zur Kunstmesse:

(flickr set + facebook album)

Aussteller:

Galerie bei der Albertina• Zetter
Amartis
artdepot
Artmark Galerie Wien
Galerie Austria
Galerie Bäckerstrasse 4
Galerie Bienenstein
Galerie Chobot
Kunsthandel Czaak
DavisKlemmGallery
Galerie Wolfgang Exner
Galerie Johannes Faber
Kunsthandel Freller
Galerie Gans
Galerie Gerersdorfer
Galerie Gerlich
Kunsthandel Cajetan Gril
Galerie Ernst Hilger
Galerie Ulrike Hrobsky
Galerie Hummel
Galerie Kaiblinger
Galerie Konzett
Galerie Kopriva
Galerie Kovacek & Zetter
Kovacek Spiegelgasse
Galerie Krinzinger
Kro Art Contemporary
Galerie Lang Wien
Lilly’s Art
Galerie Magnet
Galerie Maier
Mario Mauroner Contemporary Art
Galerie Peithner-Lichtenfels
Galerie Rhomberg
Galerie Ruberl
Galerie Schmidt
Galerie in der Schmiede
Kunsthandel Schütz
Galerie nächst St. Stephan
Galerie Steinek
Galerie Martin Suppan
Galerie Elisabeth & Klaus Thoman
Galerie Walfischgasse
Galerie Judith Walker
Galerie Welz
Kunsthandel Widder
Galerie Erhard Witzel
Galerie Zimmermann Kratochwill
ZS Art

SEA HYUN LEE – Between Red

Die Serie „Between Red“ scheint auf den ersten Blick überwältigend einfach gestaltet zu sein; eine Reihe von Landschaftsbildern getüncht in roter Farbe. Die Leerstellen wirken hart gegenüber die minutiösen Fragmente in rot, trotzdem scheinen sie eine makellose Totalität zu ergeben, die von jedem Bild anders erstellt wird. Gerade wegen der Fragmentierung und Simplizität der Landstriche gelingt es Sean Hyun Lee gerade diese für den Betrachter unbemerkt zu multiplizieren. Die Gemälde sind überdies auch politisch zu verstehen. Sie kombinieren Elemente der Berge von Nord-und Südkorea Berge und verwenden die stark symbolische Farbe rot. Dem Zuschauer wird nun die Wahl überlassen die Gemälde als politische Aussage oder reine  Ästhetik zu empfinden. Mehr auf union-gallery.com und artside.org.

LEAH DIXON – Bomb Collage

Leah Dixon’s Mixed-Media Collagen untersuchen die erschreckenden Aspekte unserer Realität. Dixon findet sich selbst  ständig konfrontiert mit medialen Kriegsreportagen. Die Ablehnung der wörtlichen Erzählung zieht sie zu ihrer Faszination für Geometrie und Detonation.  „Durch die Verherrlichung der Schönheit einer Explosion, entferne ich mich von dem absoluten Horror der Zerstörung.“ Jedes Gemälde besteht aus unzähligen Fragmenten die sie behutsam zusammenfügt im Konzept einer Explosionswirkung. Dabei defragmentiert sie Seiten des National Geographic oder ArtForum Magazine. Leah Dixon lebt und arbeitet in New York. Mehr auf leah-dixon.blogspot.com und blaiseandco.com.

Leah Dixonʼs intricately collaged mixed-media paintings bravely investigate the frightening aspects of our reality. Finding herself constantly confronted with media coverage war, Dixon uses her love construction to depict the most tangible evidence of an act of destruction – the bomb. Rejecting the literal or narrative, she draws on her fascination with geometry to break-down and build-up the concept of detonation. Pages torn from recent issues of ArtForum and National Geographic Magazine are carefully sliced into tiles of abbreviated color and imagery, then paneled and layered into strips of abstraction.

While Dixonʼs creative process is itself a quietly meditative act, these hours of meticulous craft culminate in the visual detonation of a loud and destructive force. (source: blaiseandco.com)