Posts Tagged ‘ New Media Art ’

CARL BURGESS – Tales of the Unexpected

„Tales of the Unexpected“ ist eine einminütige Videoanimation von Carl Burgess.

Ein morphendes Geschöpf, angefangen als primordialer grauer Kreis, verflechtet sich in eine scheinbare unendliche Abfolge von Texturen. Die Wandlungen sind durch die Schnelligkeit der Bewegung kaum greifbar – Farben und Ausformungen korrespondieren, wenn überhaupt, mit dem minimalistischen Sound. Die Mitte bildet ein fluorenszenter Kern, dessen wandelnde glitschig-gummi-artige Haut kryptischen Gesetzen folgt. Am Ende zieht sich die Haut wieder zusammen und verschwindet ganz. Ein schönes Augenspiel.

Mehr auf moresoon.org

via File Electronic Language International Festival.

Online Gallery bubblebyte.org + Ausstellung Sabrina Ratté

bubblebyte.org ist eine Online-Galerie und präsentiert Künstler, die auf kreative Weise mit dem digitalen Raum agieren und die vielfältigen Möglichkeiten der Medien für sich zu nutzen wissen. Ein Projekt von den Künstlern Rhys Coren und Attilia Fattori Franchini.
.
Die derzeitige Online-Ausstellung präsentiert Werke von Sabrina Ratté. Activated Memory – ein Video-Projekt, das auf animierte Fotos verschiedener Parks und Gebäude in Montreal basiert. Mittels Video-Feedback, 3D Animation und Farbmanipulation, gewinnen die Bilder eine neue Dimension. Ein „Raum“ wird geschaffen, wo nur Fragmente der Realität bestehen. Musikalisch untermalt werden die Videos von Roger Tellier-Craig. Mehr auf bubblebyte.org
.
.

JULIUS POPP – bit.fall

.

Die Beschaffung, Aktualisierung und das Transferieren von Informationen ist ein wesentlicher Bestandtteil der modernen Gesellschaft. Noch nie war dieser Prozess derartig ephemer wie heute. Die Arbeit bit.fall vom deutschen Künstler Julius Popp übersetzt diesen abstrakten Prozess in ein Erlebnis der Sinne und dient als Metapher für die zeitgenössischen Strömungen der Informationen.

In bit.fall werden die Daten in Form von Wörtern präsentiert, die generiert durch ein Computerprogramm, statistische Algorithmen bilden. Das Programm filtert relevante Stichwörter aus einem Stream von Nachrichten im Internet und überträgt die Werte an das Steuergerät des bit.falls. Im Bruchteil einer Sekunde gibt bit.fall hunderte von Tropfen in spezifischen Intervallen frei und kreiert dabei einen „Wasserfall von Wörtern“. Jeder Tropfen Wasser wird so zu einem flüssigen „Pixel“ oder „Bit“, zur kleinsten Informationseinheit.

bit.fall vereint zwei verschiedene Kreisläufe – den Kreislauf der Natur sowie der  Kultur. Wasser, eine amorphes Medium wird zum Träger kultureller Informationen, nur wahrnehmbar im Bruchteil einer Sekunde. Dieser Aspekt des bit.falls bezieht sich auf die Vergänglichkeit der Informationen und Werte: wir nehmen sie war, jedoch bleiben sie nicht greifbar.

via Science Gallery.

.